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UPDATE: Begleitung der hessenweiten LKW-Kontrollaktion der Polizei: Kein Fahrtantritt für alkoholisierte Fahrer
1,32 Promille - Polizei zieht auf Autobahn 5 alkoholisierten Fahrer aus dem Verkehr

03.02.2019    21:00    Alexander Keutz    Alexander Keutz & Skander Essadi
Hessen   Landkreis Darmstadt-Dieburg   Weiterstadt-Gräfenhausen
Verkehrskontrolle

Zwischen 21 Uhr und 1 Uhr in der Nacht von Sonntag auf Montag kam es auf der Autobahnraststätte Gräfenhausen-Ost auf der Autobahn 5 in Fahrtrichtung Frankfurt am Main zu einer großangelegten Polizeikontrolle. Ziel waren erneut alkoholisierte LKW-Fahrer, dieses mal auch aus dem fließenden Verkehr heraus. Das Negativhighlight an diesem Abend war ein Lasterfahrer, der bei dem ersten Schnelltest ganze 1,32 Promille auf die Anzeige des polizeilichen Testgerätes brachte. Weiterhin wurde unter anderem ein LKW mit nicht vorhandener Ladungssicherung zur Anzeige gebracht. Nicht nur bei Verkehrsunfällen, auch bei ruckartigen Brems- und Lenkmanövern, kann nicht gesicherte Ladung zur tödlichen Gefahr für den Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer werden. Ein Reporterteam von Keutz TV-NEWS durfte eine Streife der Autobahnpolizeistation Südhessen bei Ihrer Arbeit an diesem Abend begleiten.

Update Polizeimeldung:

Das Polizeipräsidium Südhessen beteiligte sich am Sonntagabend (3.2.) erneut bei der hessenweiten Kontrolle des gewerblichen Güterverkehrs. Auf der Tank- und Rastanlage Gräfenhausen-Ost lag der Fokus der Beamten, wie an den letzten Sonntagen zuvor, auf die Fahrtüchtigkeit der Fahrer. Darüber hinaus wurden die überprüften Lastwagen und dessen Ladung auf Mängel und Sicherheit überprüft, um schwerwiegende Unfälle zu verhindern.

In acht eingerichteten Kontrollboxen wurden von 20.30 Uhr bis 0.40 Uhr insgesamt 38 Fahrzeuge kontrolliert. In die Kontrollstelle fuhren überwiegend ausländische Fahrzeuge.

Wie wichtig die Kontrollen zur Steigerung der Verkehrssicherheit auf den Straßen, Reduzierung von alkohol- und drogenbeeinflussten Fahrzeugführern verursachten Verkehrsunfällen und die nachhaltige Förderung des verkehrsgerechten und risikobewussten Verhaltens der Verantwortlichen sind, zeigt das Ergebnis des polizeilichen Einsatzes in Südhessen. Von 38 kontrollierten Fahrzeugen und Fahrzeugführern wurden zehn Verstöße festgestellt und geahndet.

Für einen 38-jährigen Lenker aus Osteuropa endete die Fahrt gegen Mitternacht an der Kontrollstelle. Der durchgeführte Alkoholtest des Mannes im 40-Tonner zeigte einen alarmierenden Wert von 1,32 Promille an. Für die Strafanzeige und dem anschließenden Ermittlungsverfahren wurde zudem eine Blutentnahme angeordnet. Für die Weiterfahrt des Lastwagens muss über die Firma ein Ersatzfahrer bestellt werden. In der Gegenrichtung auf der Rastanlage Gräfenhausen-West konnte hingegen durch eine Streife der Polizeiautobahnstation Südhessen eine Trunkenheitsfahrt bei einem Sattelzug aus Spanien verhindert werden. Der durchgeführte Alkoholtest des pausierenden Fahrzeugführers ergab einen Wert von 1,68 Promille. Zur Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer wurde der Fahrzeugschlüssel des Sattelzuges vorerst von den kontrollierenden Beamten sichergestellt.

Ein ausländischer Fahrzeugführer, der in Deutschland lebt, war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis, zusätzlich steckte er seine Fahrerkarte erst unmittelbar vor der Kontrolle in den digitalen Fahrtenschreiber.

Weiterhin wurden zwei Verstöße gegen das Sonntagsfahrverbot festgestellt, wobei gegen eine Firma ein Verfallsverfahren in Höhe von rund 1000 Euro eingeleitet wird. Wegen der verbotenen Leerfahrt mit seinem Sattelzug hat ein anderer Fahrer zur Verfahrenssicherung 150 Euro vor Ort bezahlt.

Weil die Ladung eines weiteren Sattelzuges nicht ausreichend gesichert war, musste ein anderer kontrollierter Fahrer dies vor Ort unverzüglich nachholen und darüber hinaus 90 Euro für die Sicherung des eingeleiteten Ermittlungsverfahrens entrichten.

Bei einem südeuropäischen Sattelzug wurde die Weiterfahrt untersagt, weil ein Schaden an einem Reifen festgestellt wurde. Nachdem der defekte Reifen vor Ort gewechselt wurde, konnte er seine Fahrt fortsetzen. Eine gerissene Bremsscheibe wurde bei einem weiteren Sattelzug festgestellt, der mit diesem Mangel nicht mehr weiterfahren durfte. Das Fahrzeug wird am Montag dem TÜV vorgestellt. Die Firma aus Osteuropa erwartet nun ein Verfallsverfahren in Höhe von etwa 2500 Euro.

In keinem vorschriftsmäßigem Zustand befand sich eine Sattelzugmaschine eines Unternehmers. Durch das Anbringen einer nicht zugelassenen Beleuchtung erwartet ihn eine Ordnungswidrigkeitsanzeige.

 

Polizeimeldung: Nachdem es bereits am 27.01.2019 eine hessenweite Aktion gegen alkoholisierte Lasterfahrer gab, nimmt die Polizei am Sonntagabend (3.2.) entlang der hessischen Autobahnen wieder den Güterverkehr ins Visier. Während es vor einer Woche ausschließlich Präventionskontrollen auf Park- und Rastplätzen gab, werden die Maßnahmen heute Abend entlang der Autobahn in Hessen auf den fließenden Verkehr ausgeweitet.

Das Polizeipräsidium Südhessen hat zu diesem Anlass eine großangelegte Kontrollstelle auf der Tank- und Rastanlage Gräfenhausen-Ost an der BAB 5 eingerichtet.

Die Präventions- und Repressivmaßnahmen stehen am 03.02.2019 im besonderen Fokus der Polizei, um alkoholbedingte Unfälle zu verhindern. Bis in die späten Abendstunden hinein werden hessenweit rund 250 Polizistinnen und Polizisten der Flächenpräsidien - mit Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen der Bereitschaftspolizeien - unterwegs sein, um gegen fahruntüchtige Fahrer im ruhenden und im fließenden vorzugehen.

Die Erfahrungen der Präventionskontrollen der hessischen Polizei am letzten Sonntag zeigten, dass einige Fahrer gewerblicher Transporte, die nach Ablauf des Sonntagfahrverbotes und damit der Beendigung ihrer Wochenruhezeit ihre Fahrt antreten wollten, offenbar unter dem Einfluss von Alkohol losfahren wollten.

Auch wenn der Schwerpunkt der Kontrollen dieses Mal auf der Überprüfung der Fahrtüchtigkeit der Fahrer des gewerblichen Güterverkehrs liegt, werden die Kontrolleure selbstverständlich auch weitere festgestellte Verstöße nicht ungeahndet lassen.

Hinweis für die Medienvertreter: Am Montagmorgen wird eine Pressemeldung mit den hessischen Gesamtergebnissen herausgegeben.

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